Artischocke als Heilmittel

Artischocke oder Latin Cynara scolymus Compositae kommt zu uns aus dem Mittelmeerraum, der heute in ganz Westeuropa kultiviert wird. Seit Jahrhunderten werden die medizinischen Eigenschaften von Artischocken erwähnt, und es wird angenommen, dass die Pflanze ein Aphrodisiakum ist und nur von Männern verzehrt werden sollte.

Geerntete und getrocknete Blätter werden zur Herstellung von Tee, Extrakten, Kapseln und Tinkturen verwendet. Blattextrakt senkt den Cholesterinspiegel im Blut. In der traditionellen Medizin ist Artischocke ein erfolgreicher Appetitverstärker. Sie wird bei Verdauungsproblemen, bei chronischen Entzündungen der Leber und Nieren, bei der Behandlung der Gallenblase, bei Milzproblemen und bei Diabetes eingesetzt.

Bei Leberproblemen schützt die Artischocke sie vor entzündlichen Prozessen, infiziert sie, regeneriert sie, regt ihre Arbeit an, hilft bei der Beseitigung von Toxinen aus dem Körper und bei der Behandlung von Hepatitis. Es hilft beim Abbau von Fett im Verdauungstrakt, verbessert die Gallenblasenfunktion, lindert Krämpfe und Blähungen im Darm, reduziert Sodbrennen und wirkt harntreibend.


Da die Artischocke Ballaststoffe enthält, hat sie einen sehr großen Anteil an der Effizienz des Dickdarms und hilft beim Wachstum von Probiotika im Darm, wodurch das Risiko für Dickdarmkrebs sowie im gesamten Körper verringert wird.

Artischockentinktur

- 500 g getrocknete Blätter


- 1 Liter Alkohol

15 bis 20 Tage an einem warmen Ort stehen lassen und 3 mal täglich 1 bis 4 Teelöffel mit etwas Wasser einnehmen. Wenn Sie Probleme mit Leber und Nieren, der Verdauung oder einem hohen Cholesterinspiegel im Blut haben, hilft Ihnen diese Tinktur sehr, und wenn Sie sich für einen Tee oder eine Kapsel entscheiden, werden Sie nichts falsch machen.

Artischockentee


- 40 g getrocknete Blätter

- 1 Liter kochendes kochendes Wasser

Über die Laken gießen und 10 Minuten abgedeckt stehen lassen, abseihen und 3 Tassen pro Tag vor jeder Mahlzeit trinken.

Heutzutage wird Artischocke auch in der Kochkunst verwendet, und nur der fleischige Teil des Stiels kann als Beilage anstelle von anderem Gemüse gegessen werden, und die ungeöffneten Blütenköpfe werden ebenfalls auf besondere Weise gelagert, wobei die Blätter, aus denen der Saft und die speziell zubereitete Soße aufgenommen werden, abgerissen werden.

Autor: J.N., Foto: FlickrLickr / Wikimedia

Artischocken – Superfood Dank der enthaltenen Bitterstoffe (Oktober 2022)